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Malfarben

Muss es eigentlich die teuerste Acrylfarbe sein? Manche Hobbymaler schwören auf ihre Marke. Sie verwenden stets Malfarbe vom selben Hersteller. Für Anhänger der Acrylmalerei gibt es in Köln zahlreiche Möglichkeiten im Kunsthandel das Material zu kaufen. Von der preiswerten „Hausmarke“ bis zur teuren Edelmarke. Sicherlich gibt es Qualitätsunterschiede hinsichtlich der Farbpigmente, die in den Farben zum Einsatz kommen.

Künstlerische Fotografie in Köln

Geht man durch die Ehrenstraße in Köln, so fallen einem unweigerlich einige neu entstandene Geschäfte auf, die künstlerische Fotografie als Wohnungsdekoration anbieten. Gleich mehrere Läden buhlen mit ihren Auslagen in den Schaufenstern und dem reichhaltigen Angebot im Laden, um die Gunst der mehr oder weniger kunstinteressierten Laufkundschaft. Künstlerische Fotografie in Köln auf der Einkaufsmeile kaufen? Seit ein paar Jahren scheint sich der Trend, seine Wohnung mit Fotografien von mehr oder weniger bekannten Fotografen zu schmücken, zu etablieren.

Acrylbilder Köln

Abstrakte und gegenständliche Acrylmalerei von Kölner Motiven. Der Kölner Dom, die Hohenzollernbrücke oder das Altstadtpanorama erfreuen sich beliebter Mal- oder Fotomotive. In zahlreichen Souvenirgeschäften kann der Tourist außer den üblichen Biergläsern, Thermometern, Aufklebern, Parfümflaschen mit 4711 O de Cologne, auch kleine Kölnbilder auf Leinwand erwerben. Meist sind die Kunstwerke in Acrylmalerei hergestellt. In der ganzen Innenstadt von Köln sind Galerien mit Kölnkunst zu finden. Hier kann man nicht selten auch sehr große Acrylgemälde mit Kölner Motiven zu erstehen.

Malkurs Köln Acrylmalerei

Malkurs in Köln – Abstraktes Malen mit Acrylfarbe

Dieser Malkurs im Kunsthaus Rhenania in Köln richtet sich an Menschen, die noch nie einen Pinsel, einen Spachtel oder einen Schwamm auf einer Leinwand geführt haben, aber Lust auf Kreativität, Farbe und das Schaffen auf eigene Werke spüren.

Sie kennen sicher das Gefühl, vor einem schönen, abstraken Gemälde in einem Museum oder einer Ausstellung zu stehen und von den Farben und Formen begeistert zu sein. Manchmal etappt man sich bei dem Gedanken „Das könnte ich vielleicht auch“. Naja, so einfach ist das nicht. Nehmen Sie sich doch mal einen Pinsel, Farbe, Leinwand und legen Sie los. Sie werden feststellen, dass es schon ganz gut wäre, eine Grundidee zu haben. Ganz zu schweigen von ein paar Kenntnissen von Technik und Material. Genau da fangen wir an. Das Resultat wird ein Acrylbild nach Ihren eigenen Vorstellungen, von Ihnen geschaffen, sein.

– Atelier (Spachtel- und Schleißtechniken)

– Außen (Schleuder- und Spritztechniken)

Acrylfarbe oder doch lieber Ölfarbe?

Eine Glaubensfrage? Eher eine Entscheidung, die der Technik und vielleicht der Kosten geschuldet ist. Malprozesse, bei denen viele Schichten übereinander angelegt werden sollen, oder die Arbeitsgänge in naher zeitlicher Reihenfolge ermöglichen sollen, sind wegen der schnellen Trocknungszeiten viel besser mit Acrylfarbe zu realisieren. Je nach Dicke der aufgetragenen Schicht, trocknet die Farbe bei einem Acrylgemälde schon über Nacht. Der Künstler kann also spätestens am nächsten Tag mit dem gestalten des Kunstwerkes fortfahren. Ölfarbe benötigt deutlich längere Trocknungszeiten. Die Acrylmalerei hat sich nicht zuletzt auch wegen dieses Vorteils gerade bei Hobbymalern durchgesetzt. Die Vorteile von Ölfarbe in der Malerei werden an andere Stelle aufgeführt.

Kunstmarkt Köln

Die Art Cologne ist die älteste Kunstmesse auf der Welt. Sie findet im Frühjahr in Köln, in den Messehallen Deutz statt. In der Folge wurden international viele Kunstmessen gegründet – Art Basel, Berlin Biennale, Documenta, Viennafair, Artissima, um nur einige zu nennen. Im Herbst kann der Kunstinteressierte dann noch die ART.FAIR und die Cologne Fine Art besuchen. Die Art.Fair zeigt Arbeiten von internationalen Künstlern ab Jahrgang sechzig. Nicht selten entdeckt man hier spannende Werke junger, noch unbekannter Künstler. Es beteiligen sich ca. sechzig Galerien mit einem Portfolio von über 140 Kunstschaffenden, an der immer wichtiger werdenden Kölner Kunstmesse.

Das Kunstangebot in Köln umfasst Arbeiten der Klassischen Moderne, des Fluxus, der Pop Art und der aktuell angesagten Künstler. Einer der berühmtesten zeitgenössischen Künstler hat hier in der Rheinmetropole sein Atelier und seinen Lebensmittelpunkt – Gerhard Richter. Seine großflächigen, abstrakten Arbeiten bieten einen überwältigenden Farben- und Formeneindruck. Eine große Ausstellung zeigte das Museum Ludwig 2007/2008 in Köln. Für viel Furore sorgte 2007 seine Gestaltung eines Fensters im südlichen Querhaus des Kölner Doms.

Eine Vielzahl der Galerien in Köln befindet sich zentral um den Rudolfplatz, dem Belgischen Viertel und der Südstadt. Seit einiger Zeit etablieren sich sogenannte Galeriehäuser wie das “ads1a” in Köln-Niehl und das “Forum für Fotografie und Kunst” in der Südstadt.

Nicht nur Kunsthandel wird in Köln viel betrieben, sondern auch die Geschichtsschreibung des Handels mit der Kunst, wird hier im Zentralarchiv des Internationalen Kunsthandels(ZADIK) seit 2001 vorgenommen. Alles was mit der Geschichte der Kunst zu tun hat wird hier gesammelt, archiviert und wissenschaftlich ausgewertet. Dazu gehören Dokumente, Nachlässe von Sammlern, Fotografen und Kunstkritikern.

Kunst und Kultur in Köln

Kunst und Kultur haben in Köln Tradition. Einerseits besteht eine starke Verpflichtung gegenüber dem kulturellen Erbe (Kölner Dom, mittelalterliche Geschichte), andererseits ist man hier der modernen Avantgardekunst besonders aufgeschlossen. Die ständigen Ausstellungen in den Museen Wallraf-Richartz, Kolumba, Ludwig und Schnütgen, stehen für diese Themen. Außerdem zeigen sie in regelmäßigen Sonderaustellungen Ölgemälde, Acrylgemälde oder Skulpturen von weltberühmten Künstlern.
Viele, über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Galerien, prägen die aktive Kunstszene in der Domstadt. Köln gehört seit den späten sechziger Jahren zu den wichtigsten Plätzen im internationalen Kunsthandel. Die Anzahl von Galerien in Köln wird in Deutschland
von kaum einer anderen Stadt übertroffen. Nur Berlin schickt sich an, Köln diesen Rang abzulaufen.

Die Wunderfarbe Acryl

Selten eine Malfarbe ist so universell wie Acrylfarbe. Acrylfarbe kann gut mit dem Kleinstpinsel gestrichen, mit einem Schwamm verwischt, mit Künstlerspachtel geschichtet oder mit verschiedenen Malerbürsten aufgebracht werden. Kombinationen aus diesen Arbeitsweisen gestatten ein Gestalten mit einem beachtlichen Freiraum, zudem sie anhand anderer Materialien kombiniert werden können.
Acryl kann unverdünnt auf der zu bemalenden Fläche verarbeitet, doch ebenso mit verschiedenen Flüssigkeiten verdünnt und verarbeitet werden. Mit diesen unterschiedenen Malmitteln kombiniert, entfalten sich spannende Möglichkeiten, die je nach eigenem Einfallsreichtum entstehen.

Malen auf Leinwand

Bis Ende des Mittelalters war es in der Malerei üblich auf Holztafeln zu malen. Es wurde mit Öl gemalt, Acrylfarben gab es damals noch nicht. Erst ab ca. 14. Jh. kam die Leinwand als Malgrund für Ölgemälde auf. Dabei hatten die Maler verschiedene Vorlieben für die Grundierung der Malfläche. Es gab Maler, die eher dunklen Malgrund bevorzugten (Rubens), und Maler die lieber eine helle Grundierung auftrugen (Velasquez). Jedenfalls war der Siegeszug der Leinwand in der Malerei nicht mehr aufzuhalten. Bot sie doch gegenüber der Tafelmalerei (auf Holz) viele Vorteile. Die wichtigsten waren der einfachere Transport und die viel größer anzulegende Malfläche. Der Kölner Maler Stephan Lochner malte vorwiegend auf Holz. Seine berühmten Werke hängen im Wallraf-Richarz-Museum in Köln. Heute in der modernen Acrylmalerei ist faktisch nur noch die Leinwand vertreten. Wenige Künstler verwenden gelegentlich Holz als Malgrund.